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Die standörtlichen Voraussetzungen
könnten der Beweggrund für mehrere private Bauherren
gewesen sein, den Harburger Architekten Eugen Schnell im
Jahre 1926/27 damit zu beauftragen, an der Stader Strasse
258a - 264 zwei Ein- und zwei Zweifamilienhäuser
zu errichten. Die einheitliche Handschrift des
Architekten verleiht der Häusergruppe eine gewisse Homogenität,
die auf den ersten Blick auf einen gemeinsamen Bauträger schliessen
lässt. Es handet sich um Ein- und Zweifamilienhäuser,
die ziegelsichtig ausgeführt wurden. Die Einfamilienhäuser
(Nr. 260 und 264) sind eingeschossig, giebelständig und erhielten
ein zweistöckig ausgebautes, hohes Satteldach. Die Erschliessung
erfolgt rechts durch eine Laube, das Treppenhaus mit geschlossenen
Toiletten stellt sich aussen als breites Zwerchhaus mit Walmdach
dar. Auffälligstes Moment bildet der rundbogige Eingang mit
Laube, der auf der linken Seite in einem Fenster gespiegelt wird.
Die Gliederung beschränkt sich auf knappe Gesimse. Die zweigeschossigen
Zweifamilienhäuser (Nr. 258a und 262) dagegen liegen unter
Walmdach. Sie haben an der Strassenseite einen grossen, zweigeschossigen
Vorbau.
ISBN 3-7672-1337-0
aus Harburg und Umgebung
(Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland) |
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